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Salzweg: Auswahlverfahren half bei Lösung ohne Förderung

Hohe Euro-Beträge standen lange im Raum für die Breitbanderschließung der Gemeinde Salzweg.

Doch durch großes Engagement auf Landkreis- und Gemeinde-Ebene gelang es, den Breitbandausbau ohne Fördermittel zugesagt zu bekommen: Gemeinsam am Strang zogen Landrat Franz Meyer, Josef Kaiser (Leiter der Breitband-Koordinierungsstelle am Landratsamt), die Bürgermeister Horst Wipplinger und Josef Glotz-Faßbender sowie der Gemeinde-Breitbandpate Tobias Brunner.

Die Deutsche Telekom sagte nun zu, Haushalte in den Ortsteilen Straßkirchen, Frankldorf und im Gewerbegebiet in Straßkirchen-West ab spätestens Frühjahr 2010 mit schnellem Internet von bis zu 16 MBit/s anzuschließen. Dabei muss die Kommune keinen Eigenanteil beitragen, da der Ausbau für die Telekom wirtschaftlich sei.

Für die Gemeinde waren Fördergelder zunächst eine Option: Durch das Markterkundungs- und das Auswahlverfahren wurde der Breitbandbedarf vor Ort aufgezeigt. Dadurch sah der Breitbandanbieter Deutsche Telekom, dass ein wirtschaftlicher Breitbandausbau möglich ist, der keine Mittel der Gemeinde und aus dem Fördertopf benötigt.