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Rolle der Gemeinden

Bei örtlichen Planungen rücken die Kommunikationsstrukturen damit stärker in den Mittelpunkt.

Beispiele:

  • Die Ausrichtung von Gewerbegebieten oder Baugebieten an den technischen Bedingungen verschiedener Breitbandtechnologien stellt neue planerische Herausforderungen.
  • Bei der Durchführung von Grabungsarbeiten muss die Frage beantwortet werden, ob und wie diese zur Verbesserung der vorhandenen oder zukünftigen Telekommunikationsinfrastruktur genutzt werden können. Die Verlegung von Leerrohren ist dabei nur ein Punkt.

Voraussetzung für den wirtschaftlichen Aufbau und Betrieb jeder breitbandigen Infrastruktur ist das schnelle Erreichen einer kritischen Anzahl an Nutzern. Das gilt für Festnetz-DSL in gleicher Weise wie für die alternativen Technologien. Den Kommunen kommt auch hier eine wichtige Rolle zu.

Sie können besser als jeder andere die Nachfrage nach Breitbanddiensten vor Ort bündeln und als zentraler Ansprechpartner für Bürger, Unternehmen und Anbieter dienen. Da eine Erschließung bislang unversorgter Gebiete mit Festnetz-DSL in der Regel sehr aufwendig ist und oft erhebliche Kosten verursacht, müssen die Gemeinden sich auch mit den Alternativen vertraut machen und die sinnvollste Lösung für ihre Region ermitteln.

Mit der Benennung eines Breitbandpaten beauftragt die Gemeinde einen Angestellten / Beamten, der sich der "Aufgabe Breitband" annimmt und bei dem die Fäden dazu zusammenlaufen.

Die Breitbandinitiative hat es sich zum Ziel gemacht, den Gemeinden und Breitbandpaten Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, um diese Rolle auszufüllen.