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Standard-Fragebögen der Breitbandinitiative

Um die Breitband-Situation in der Kommune einschätzen zu können, empfiehlt die Breitbandinitiative eine Befragung der privater Haushalte, öffentlicher Einrichtungen und von Unternehmen. Das Ergebnis ist eine Ist- und Bedarfsanalyse, die je Ortsteil die Versorgung und Nachfrage zeigen soll. Dieses Umfrageergebnis ist für Breitband-Anbieter sehr interessant, da diese Infrastruktur je nach Nachfrage aufbauen. Andererseits kann das Umfrageergebnis verwendet werden, um bei staatlicher Förderung den Bedarf nachzuweisen.

Jede Kommune ist darin frei, wie die Ist- und Bedarfsanalyse durchgeführt wird und die Ergebnisse zusammengestellt werden. Bestehen bereits Umfragen, Planungen, Studien etc. können diese verwendet werden.

Entscheidend ist, dass der Bedarf begründet werden kann.

Die Breitbandinitiative bietet einen Standard-Weg für die Ist- und Bedarfsanalyse, an dem man sich orientieren kann.

Dazu hat die Breitbandinitiative Bayern zwei Standard-Fragebögen zusammengestellt:

  • Fragebogen für Gewerbetreibende, Freiberufler, öffentliche Einrichtungen: Neben der aktuell genutzten Zugangstechnik für Internet wird gefragt, ob begründeter Bedarf über die Grundversorgung (1-3 Mbit/s) hinaus besteht. Zudem wird abgefragt, ob es sich um einen landwirtschaftlichen Betrieb handelt.
  • Fragebogen für private Haushalte:
    Gefragt wird nur nach der aktuell genutzten Zugangstechnik.

Der Fragebogen orientiert sich inhaltlich an den, von Beratern des Staatsminsteriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, empfohlenen Fragebögen. Bei den hier angebotenen Fragebögen kommt die Einwilligung zum Datenschutz hinzu: Nur dann können die personenbezogenen Daten verwendet werden.


Update Fragebögen am 04.06.2009:
Gestrichen: "Zielsetzung ist die Basisversorgung mit Internetzugängen einer Bandbreite von 1 bis 3 Mbit/s."
Eingefügt: "Zielsetzung ist die Basisversorgung mit Internetzugängen einer Bandbreite von mindestens 1 Mbit/s."


Breitband-Paten mit Vollmacht und Zustimmung zu Nutzungsbedingungen und Datenschutz können im Breitbandportal die Daten aus Fragebögen eingeben ("Stufe 2" des Breitbandportals, u.a. Vollmacht nötig). Die genaue Vorgehensweise der Dateneingabe ist im Breitband-Leitfaden beschrieben.

 

Ergebnis ist ein PDF-Dokument, in dem die Fragebögen statistisch aufbereitet sind. Damit kann der Bedarf vor Ort gegenüber Breitband-Anbietern noch besser dokumentiert werden. Zudem kann so die in der Förderrichtlinie vorgesehene Ist- und Bedarfsanalyse durchgeführt werden (z.B. als Anlage der Förderanträge). Ein Muster eines solchen PDFs kann rechts heruntergeladen werden.

 

Ziel ist stets, den Ist- und Bedarfszustand in der Kommune zu dokumentieren.
Die Breitbandinitiative zeigt nur einen von vielen möglichen Wegen auf.